Vereinschronik

2016
120jähriges Gründungsfest unter Vorstand Marco Ehlich.
13 Festdamen
1996
Neuer Ehrenvorstand wird Franz Lautenbacher.
100jähriges Gründungsfest unter Vorstand Johannes Bauer.
Schirmherr: CSU Abgeordneter Koschyk.
14 Festdamen
1995
Ehrenvorstand Josef Lehnert erklärt seinen Rücktritt.
1994
Der Mitgliedsbeitrag wird auf einheitlich 10,- DM angehoben.
1993
Anschaffung moderner Uniformen mit rotbrauner Jacke und bunter Krawatte. Erstmals werden sie vorgestellt beim "Hammricher Frauentag"
1992
Erneuter Generationswechsel im Verein mit neuer, junger Vorstandschaft. Kontakte zu fränkischen Jugendvereinen werden geknüpft.
Die "Hammricher Rocknacht" wird ins Leben gerufen.
Ankauf eines Teils des Festplatzes.
1989
Kauf eines kleinen Festzeltes.
1986
90jähriges Gründungsfest unter Vorstand Harald Kuhbandner vom 08. bis 10. August. Schirmherr: Dr. Hans-Gert Scheffer. 17 Festdamen. 300-Jahrfeier des Hammerkirchls Unterlind vom 15.bis 17 August.
1983
700-Jahrfeier von Mehlmeisel.
Für den historischen Festzug bauen Kuhbandner Karl- Heinz, König Josef und Kastner Achim ein imposantes Modell des Hammerkirchls.
1977
Nach über 25 Jahren aus Platzgründen Wechsel des Vereinslokals.
Vom bisherigen "Gasthof zum Hammergut" in die "Pension Käthe Wiche". Bei den Wirtsleuten Käthe und Ottmar Wiche ist der Verein bis heute gut aufgehoben.
1976
80jähriges Gründungsfest unter Vorstand Franz Lautenbacher. Schirmherr: Hermann Pöllmann. 17 Festdamen.
1975
Präses Wolfgang Traßl verläßt Mehlmeisel. Sein Nachfolger wird Pfarrer Rainer Gebauer. Traßl stirbt 1978 in Parsberg.
1972
Starker Aufwärtstrend unter dem neuen 16jährigen Vorstand Franz Lautenbacher. Eine engagierte junge Vorstandschaft bildet sich.
1970
Der neue Wirtspächter Jung läßt die Burschenfahne aus dem Vereinslokal entfernen.
Ottmar Wiche Senior bewahrt die Fahne auf. Weiterhin schwere Vereinskrise.
1967
Der neue Kaplan Rainer Gebauer ist erstmals beim KBV zu Gast.
1966
Schwere Krise. Ehrenvorstand Josef Lehnert führt den Verein provisorisch weiter.
1961
Josef Lehnert wird Ehrenvorstand
1956
60jähriges Gründungsfest und Fahnenweihe unter Vorstand Josef Lehnert. Patenverein ist der KBV Pullenreuth.
Schirmherr ist der todkranke Pfarrer Vollath.
20.06.1956 Pfarrer Vollath stirbt.
Ehrenvorstand Fritz Pscherer erklärt seinen Austritt.
1955
Fritz Pscherer wird nach seiner Hochzeit Ehrenvorstand. Schmerzhafte Differenzen mit Pfarrer Vollath. Öffentliche Diskriminierung des Burschen- vereins. Vergebliche Aussprache mit Herrn Harlander vom bischöflichen Jugendamt. Mai: Kompromiß und Versöhnung: Der Burschenverein nimmt den Namen "Katholischer Burschenverein Unterlind" an. Pfarrer German Vollath wird erster Präses des Vereins.
1954
Anschaffung der 22 Uniformjacken (in weiß), angefertigt von Schneidermeister Oswald Ehlich.
Erstmals werden diese Jacken bei der Fahnenweihe des Trachtenvereins Neubau getragen. Erheblicher Prestige-Gewinn für den Burschenverein. Pfarrer Vollath gliedert den Burschenverein während des Marianischen Jahres in das kirchliche Gemeindeleben ein.
1953
Die Mitglieder kaufen 25 weiße Burschenmützen auf eigene Kosten.
1951
22.08.1951 Ein Feuer zerstört das Vereinslokal, den "Gasthof zum Goldenen Hirschen". Künftige Veranstaltungen finden im "Gasthof zum Hammergut" bei der "Dokters Resl" statt. Dies wird 25 Jahre lang beibehalten.
1949
18.07.1949 Wiedergründung.
Hauptinitiator und "Zugpferd" ist Vorstand Fritz Pscherer. Ausdrückliches Ziel des Vereins: Religiösität und sittliches Benehmen zu fördern. Der Jahresbeitrag ist mit 6 ,- DM sehr hoch.
1945
Der Burschenverein wird dem Namen nach wieder ins Leben gerufen, um bei der Amerikanischen Besatzung die Genehmigung für Tanzveranstaltungen zu erhalten. Dies wird zumindest bis 1946 weiter praktiziert.
1934
Sinkende Mitgliederzahlen durch Konkurrenz von Hitlerjugend und NS-Jungvolk.
26.08.1934 "Laut Generalvesammlungsbeschluss wurde der Buschenverein Unterlind aufgelöst. Das finanzielle Erbe tritt der Sport-Club Unterlind an."
1930
Eine Fahnenweihe ist geplant, findet aber nicht statt. Kirse des Burschen-vereins. Aktivitäten der Jugendlichen konzentrieren sich auf den Sport-Club Unterlind.
1927
Erstmals werden verheiratete Mitglieder als "Altmitglieder" geführt. (11 an der Zahl)
Am 20.02 gründen Burschen den "Sport-Club Unterlind"
1919
Am Pfingstsonntag fahrt zum Jugendtreffen auf der Luisenburg mit geschmücktem Wagen. In den kommenden Jahren viele geschlossene Bälle im Saal des Vereinslokals.
1918
Nach Kriegsende Wiedergründung des Vereins durch 32 Jugendliche, angeführt von den 3 Söhnen des Hansnigel: Max, Josef und Hans. Am 29.12. "Feier der Heimkehr unserer Krieger".
1914
Die Katastrophe des 1. Weltkrieges bringt die Auflösung des Vereins. Der Kassenbestand wird aufgeteilt. Viele Kameraden werden eingezogen und sehen die Heimat nicht mehr wieder.
1913
Nach Spannungen mit Pfarrer Hupfer und Expositus Angele wieder Rückführung des Namens "Burschenverein Unterlind"
1911
Erstmalige Umbenennung zum "Katholischen Burschenverein Unterlind." Hintergrund: Die Autorität von Geistlichen im Zusammenhang mit der Einweihung der neuen Mehlmeisler Kirche. Erstes vorhandenes Protokollbuch Erste Mitgliederliste (keine Gründungsmitglieder mehr verzeichnet).
1909
Johann Pscherer, "der alte Hansnigel" pachtet das Vereinslokal. Seine Familie bleibt hier über 40 Jahre als Wirtspächter.
1906
Neuer Vorstand wird Max Pscherer, im Alter von 14 Jahren.
1903
Verkauf des Vereinslokales an die Kastner-Brauerei Marktredwitz.
1896
Gründungsjahr; Vereinslokal ist der "Gasthof zum Goldenen Hirschen" bei Christoph Pscherer "Schmiedl". Auffällig ist, dass die Gründungs-mitglieder mit durchschnittlich 15 Jahren sehr jung sind. Auch Vorstand Prechtl ist erst 15 Jahre alt. Sämtliche Gründungsunterlagen sind mit dem ersten Protokollbuch seit 1976 nicht mehr auffindbar.